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Arbeitspaket 6 – Kinder deuten Naturphänomene „Luft und Wasser“ in pädagogisch begleitenden Experimenten

Dr.Astrid Huber


Arbeitspaketbeschreibung

1. Pädagogisches Konzept

Im Arbeitspaket Nr. 6 geht es darum, Forscher-Ecken zu den Phänomenen “Luft” und “Wasser” als Lernorte in Kindergarten und Grundschule sowohl im Innenraum und als auch im Außengelände für den Selbstbildungszweck (Induzierung von selbsttätigen Lernprozessen) zu errichten. In diesen Forscher-Ecken werden gemeinsame Unterrichtskonzepte im Naturwissenschaftlichen Lernen für 4-8 jährige Kinder entwickelt, erprobt, reflektiert bzw. evaluiert.

Die Projektergebnisse dienen der Weiterentwicklung der Lehre in der Aus- und Fortbildung von Kindergarten- und GrundschulpädagogInnen in den verschiedenen Institutionen, sowie einer breiten interessierten Leserschaft.

Dazu werden zwei Bausteine entwickelt:

- Baustein 1: Es werden Strategien erarbeitet, mit Kindern nahe am Phänomen (hier exemplarisch: mit Experimenten zum Thema ‚Luft’ und ‚Wasser’) Gespräche zu führen, die sie zu Deutungen herausfordern.

- Baustein 2: Es werden Kinderdeutungen analysiert, um das phänomenspezifische Weltwissen und die Deutungsstrategien der Kinder zu ermitteln.


Die Bausteine bilden Elemente der Weiterbildung von GrundschulpädagogInnen und Erzieherinnen.


2. Materialien

Literatur für PädagogInnen die Vorbereitung bzw. für Kinder zur Recherche, Materialien aus dem Haushalt und der Natur mit hohem Alltagsbezug für die Kinder (Spielzeug, Küchenutensilien, Lebensmittel, Materialien aus dem Baumarkt, Naturmaterialen und Naturkörper, etc.)


Arbeitspaket 18 – Auswertung des Projekts: Analyse der kindlichen Deutungen und der Gesprächsstrategien der pädagogischen Begleiter

Bei der teilnehmenden österreichischen Partnerin wurden Daten über die Weiterentwicklung  des Naturwissenschaftsverständnisses von Studierenden in der GrundschullehrerInnenbildung im Rahmen des Projektes Naturbild erhoben.
Die Ergebnisse resultieren aus qualitativen und quantitativen Datenquellen. Die qualitativen Daten stammten aus den Portfolios der Studierenden aus den Reflexionen über den gesamten Lernprozess, einer schriftlichen Rückmeldung mit offenen Fragen über das gesamte naturwissenschaftliche Modul an der Hochschule und einer Gruppendiskussion in den einzelnen Seminaren. Die Daten aus den Gruppendiskussionen wurden transkribiert und mit der Software atlas.ti nach den Methoden der grounded theory (Glaser und Strauss 1967) und qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring 2002) analysiert und ausgewertet.
Weiters wurde ein Fragebogen von der AG Naturbild entwickelt, mit dem quantitative Daten über sämtliche aus- und weiterbildende Maßnahmen bei allen an der Studie teilnehmenden Studierenden  erhoben wurde. Dieser Fragebogen fand bei allen ProjektmitarbeiterInnen der AG Naturbild Anwendung. Die Daten wurden mit der Software SPSS ausgewertet und analysiert.
Sämtliche Ergebnisse aus der Untersuchung wurden im Studienbuch 2  Natur und Technik in frühen Bildungsprozessen – Kinder wahrnehmen und verstehen (2011) der AG Naturbild publiziert.

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